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Am Montag den 24.05.2010 fegte gegen 15.30 Uhr ein schwerer Sturm durch die
Stadt Mühlberg und verursachte enorme Schäden in
der gesamten Stadt. So knickten nicht nur mehrere Bäume um und versperrten
die Straßen, sondern auch ein Großteil der Mühlberger Gebäude wurde zum
Teil erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Auf Grund der Tatsache, dass
durch umgeknickte und entwurzelte Bäume auch die Stromversorgung
unterbrochen war und das Feuerwehrgerätehaus in Mühlberg, in dem sich der
Alarmierungsumsetzer befindet, ebenfalls schwer beschädigt wurde, konnten
die stadteigenen Feuerwehren nur verzögert alarmiert werden. Durch die
vielen Meldungen die in der Rettungsleitstelle eingingen und durch eine
schnelle Lageerkundung der Mühlberger Feuerwehr war klar, dass das
Schadensausmaß die Leistungsfähigkeit der Mühlberger Wehren übersteigt. Aus
diesem Grund wurden die Feuerwehr Bad Liebenwerda
und ihre Ortsfeuerwehren der Einheit West hinzugezogen. Weiterhin wurde im
Gerätehaus Mühlberg eine Einsatzleitung gebildet,
die im Verlauf des Einsatzes durch die Bürgermeisterin, den
Kreisbrandmeister und Mitarbeiter des Landkreises verstärkt wurde.
Das Hauptaugenmerk der
Einsatzkräfte richtete sich zunächst auf die Beräumung
der Verkehrswege, insbesondere der Landes- und Ortsverbindungsstraßen, um
das Anrücken von Rettungskräften zu ermöglichen. Hierbei kam es zu
erheblichen Behinderungen durch uneinsichtige PKW-Fahrer, die um jeden
Preis die Stadt durchqueren wollten. Erst nach und nach konnte durch ein
massives Polizeiaufgebot die Stadt weitestgehend an allen Ortseinfahrten
abgesperrt werden.
An einigen Einsatzstellen
konnten die Bäume nur sehr zeitintensiv unter Benutzung des Teleskopmastes
der Feuerwehr Bad Liebenwerda beseitigt werden.
Die Priorität lag hier ebenfalls auf der notdürftigen Passierbarkeit
der Verkehrswege. Dies konnte bis ca. 22.00 Uhr erreicht werden. Ebenso
konnten die Feuerwehrleute vereinzelt auch Sicherungsmaßnahmen an Gebäuden
vornehmen.
Gegen 21.00 Uhr konnten die
ersten Kräfte aus dem Einsatz herausgelöst werden. Um Mitternacht konnten
auch die letzten Einsatzkräfte den Einsatz beenden.
Im Einsatz waren:
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ca.
140 Einsatzkräfte der Feuerwehr
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alle
6 Ortsfeuerwehren der Stadt Mühlberg
·
die
Feuerwehr der Stadt Bad Liebenwerda
·
Einheit
West der Stadt Bad Liebenwerda
·
Kreisbrandmeister
und Stellvertreter
·
ELW
1 des Landkreises
·
SEG
Verpflegung
·
OrgLeiter Rettungsdienst
·
Polizei
·
Energieversorger
Wir danken an dieser Stelle
allen Einsatzkräften für die Unterstützung und reibungslose Zusammenarbeit.
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